Ja. Die EU-Verordnung erlaubt mit Art. 6 Abs. 4a VO (EU) Nr. 965/ 2012 ganz klar die Aufteilung der Kosten unter sogenannten Flügen auf Kostenteilungsbasis.
Piloten dürfen Flüge online anbieten, diese bewerben, Gäste mit an Bord nehmen und mit ihnen gleichermaßen die Kosten aufteilen, solange die geteilten Flüge nicht die maximale Kapazität von bis zu 6 Passagieren an Bord, den Piloten eingeschlossen, überschreiten. Es ist zu beachten, dass Privatpiloten nicht dazu berechtigt sind kommerzielle Profite zu generieren. Es dürfen also nur die direkten Kosten unter den Passagieren und dem Piloten zu gleichen Teilen aufgeteilt werden. Das Stichwort lautet: Faire Kostenteilung!

Da der geteilte Flug ein privater bleibt, braucht der Pilot keine kommerzielle Fluglizenz, um Passagiere mitzunehmen.

Das LBA und BMVI hat dies zum Jahresbeginn 2016 erneut schriftlich bestätigt. Auch die EASA hat dies durch einen direkten Brief an Wingly bekräftigt. Zusätzlich zu der schriftlichen Bestätigung der europäischen Rechtslage hat Wingly in Zusammenarbeit mit EASA eine Sicherheitscharta erarbeitet. Diese etabliert und schützt gemeinsame Verhaltensrichtlinien, um das Vertrauen und die Sicherheit auf gemeinsamen Flügen in Kleinflugzeugen zu garantieren.

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